Moderne Zeiten – 68er-Generation will ihr Sterben selbst gestalten :|

Die Nachkriegsgeneration, die jetzt in Rente geht, will sich ihre Lebensplanung nicht nur bei der Pflege, sondern auch beim Sterben keinesfalls vorschreiben lassen. Das gilt europaweit.
Großbritannien soll – ausgelöst von einer Reihe spektakulärer Einzelfälle der letzten Zeit - vor Lockerung der „aktiven“ Sterbehilfe stehen.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Sterbehilfe-Ray-Gosling;art1117,3035860

Der "Telegraph" bezeichnet die Pläne als "Meilenstein der Rechtsgeschichte.

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Recht-auf-aktive-Sterbehilfe-soll-gelockert-werden_aid_822604.html

Letzter Wille: Bekannter TV-Moderator Ray Gosling bekannte im Britischen Fernsehen: Er hat in den frühen achtziger Jahren seinen aidskranken Freund mit einem Kissen erstickt.

Bevölkerungsmehrheit für "aktive" Sterbehilfe erstmals auch in Österreich

Freiverantwortlicher Suizid in Deutschland jetzt wieder mit Vereins-Hilfe möglich

Hierzulande begründet Roger Kusch in der Welt am Sonntag (Ausgabe 20.2.), warum er jetzt seine Strategie geändert hat und nicht mehr – wie vorher - auf öffentliche Transparenz setzt: Seine Erfahrung mit einigen Staats- und Polizeiorganen lassen dies nicht zu. Suizidwilligen, die Mitglied in seinem neuen Verein sind oder werden, brauchen jetzt kein Geld mehr für die Suizidhilfe bezahlen – alles passiert ehrenamtlich und im Verborgenen. Kusch zeigt sich selbstkritisch, flexibel und lernfähig: „Beim Honorar habe ich einen Fehler gemacht“, gibt er freimütig zu. „Ich muss mir vorwerfen, dass ich dadurch die These vom angeblichen ‚Geschäft mit dem Tod' befördert habe.“
Quelle:

http://www.welt.de/politik/deutschland